Aufklärung eines Rudelangriffes von Hunden auf Artgenossen

(Hainburg) Am Montag, den 8.12.2014 um 14:02 Uhr wurde unser Feldschutzorgan von einer Hundehalterin darüber informiert, daß ihr kleiner Mischlingshund während eines Spazierganges auf freiem Flur am Braunsberg völlig grundlos von einer Gruppe, bestehend aus vier Hunden attackiert wurde. Diese waren alleine unterwegs. Besonders aggressiv soll sich der Rudelführer verhalten haben, der mehrmals versuchte ihren Hund zu beißen. Nur Schreien, heftiges Gestikulieren sowie das Herumwirbeln der Leine in der Luft konnten bewirken, daß eine Distanz geschaffen, die Frau fluchtartig mit ihrem Hund die Örtlichkeit verlassen und sofort in ihr Anwesen zurückkehren konnte. Nicht nur, daß die Hundebesitzerin eine sehr gute Beschreibung aller vier Tiere abgeben konnte und versicherte sie wieder erkennen zu können, gab sie an, daß es sich bei dem Hauptprotagonisten um „einen großen hellbraunen Hund“ gehandelt hätte.

Seit am 27. November 2014 ebenfalls am Braunsberg ein Reh auf offenem Feld von einem großen braunen streunenden Hund so schwer verletzt wurde, daß es vom Tierarzt eingeschläfert werden mußte (siehe Bericht), steht die Suche nach dem Hund auf unserer Tagesordnung. Zusätzlich obliegt Feldschutzorganen gemäß §1 NÖ Feldschutzgesetz auch der Schutz u.a. von Vieh auf der Weide, einschließlich Feder- und Kleinvieh. Streunende Hunde stellen nicht nur für Wild, sondern auch für Weidetiere eine potentielle Gefahr dar. In Anbetracht dessen, das sich auch das Unglücksereignis mit dem Reh in diesem Bereich zutrug, ist es durchaus möglich, daß es sich um den gleichen Hund handelt.

Nach intensiven Erhebungen unseres Feldschutzorgans Walter Glöckel, konnten der Bürgerin bereits am darauffolgenden Tag Fotos von vier ermittelten Hunden vorgelegt werden, die zweifelsfrei von ihr als diejenigen identifiziert wurden, die den Angriff ausführten. Es handelte sich um eine Hundefamilie.

Dieses Hunderudel führte die Attacke auf den kleinen Mischling aus | Foto: NOE-Umweltwacht.orgverfremdete Fotografie des Rudels [M]¹

Im Zuge der Befragung der Hundebesitzer zu der Attacke auf den Artgenossen gaben sie zu, daß ihre das eigene Anwesen unbeaufsichtigt verlassen konnten und demonstrierten den Vorgang durch Betätigung der Türklinke des Eingangstores. Am Tag des Lokalaugenscheins war die Türklinke bereits gegen einen Türknauf ausgetauscht gewesen. Die Hundehalter versicherten, daß es ihren Hunden jetzt nicht mehr möglich sei, daß eigene Grundstück alleine zu verlassen. In einem ausführlichen Informationsgespräch wurden ihnen die einschlägigen Rechtsnormen und möglichen Folgen für den Wiederholungsfall erläutert.

Dem Stadtamt Hainburg konnte heute der Abschlußbericht vorgelegt werden. Zweckdienlich wurde die Polizeiinspektion Hainburg informiert, die die Ermittlungen zu dem Ereignis mit dem Reh durchführt, da in diesem Fall eine Anzeigeerstattung durch die Geschädigten bei der Polizei erfolgte.

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