Diebesgut aufgefunden – wieder in Händen des Opfers

(Bezirk Bruck/Leitha) Im Zuge des Streifendienstes trafen wir am Morgen des 24.3.2016 im Gemeindegebiet von Hainburg auf offensichtliches Diebesgut. In einem Waldgrundstück zwischen Gestrüpp lagen mehrere persönliche Gegenstände vertreut am Boden, darunter ein offener Rucksack sowie eine aufgeklappte Geldbörse. Im Zuge der genaueren Begutachtung konnten dann u.a. Fahrzeugpapiere, Bankomatkarte, Führerschein, e-Card, Fahrzeugschlüssel und zahlreiche Kundenkarten gesichert werden. Da die Brieftasche offenkundig ausgeräumt wurde, war es naheliegend, dass der Besitzer Opfer einer kriminellen Handlung wurde.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass diesem zu Beginn November vergangenen Jahres der Rucksack von seinem Arbeitsplatz in Bad Deutsch-Altenburg gestohlen wurde und der 34-jährige Geschädigte auch Anzeige bei der Polizei erstattete. In der Börse befanden sich etwa € 50.- bis 70.-, die Ausfertigung gewisser Duplikatdokumente überstiegen diesen Betrag bei Weitem. Nachdem die Tat Monate zurückliegt und davon ausgegangen werden kann, dass der Täter/die Täter unmittelbar nach Tatbegehung den Rucksack ausräumten und für sie Unbrauchbares wegwarfen, zusätzlich alles triefend naß war, waren etwaig kriminaltechnisch verwertbare Spuren (DNA) nicht mehr vorhanden.

Meldung an die Polizei wurde erstattet und der Polizeiinspektion Hainburg auftragsgemäß bestimmte Gegenstände überbracht. Das Opfer des Diebstahles wurde von uns über die Auffindung und Wiedererlangung der Gegenstände informiert. Die seitens der Polizei in unserer Obhut überlassenen Sachen holte er vom Stützpunkt in Bad Deutsch-Altenburg ab.

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