Fertigstellung der neuen Leithabrücke in Rohrau

Fertigstellung der Leithabrücke in Rohrau | Foto: Berg-und-Naturwacht.org

Sturmtage und das letzte Hochwasser im Mai haben zu Verzögerungen des Fertigstellungstermins der neuen Leithabrücke in Rohrau gesorgt. Nun ist die Landesstraßenverwaltung mit den letzten Arbeiten befaßt, die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Leitha bildete im Mittelalter die Magyarisch-Österreichische Grenze. Im Bezirk Bruck/Leitha erstreckt sich der Flußverlauf (West nach Ost) über Gebiete von Wasenbruck, Götzendorf, Trautmannsdorf, Sarasdorf, Wilfleinsdorf, Bruck, Pachfurth, Gerhaus, Rohrau, Hollern, Schönabrunn und Deutsch Haslau.

Wegen der immer wieder auftretenden Hochwässer ist die Leitha einer der vier Flüsse, die innerhalb des Central European Flood Risk Assessment and Management erfaßt sind (Donau, March + Thaya). Dies ist ein EU-Projekt zur Harmonisierung des Hochwasserschutzes gemeinsamer Flußgebiete von Österreich, Tschechien, Slowakei und Ungarn in dem das Land Niederösterreich federführend ist.

Der Fluß Leitha in Rohrau (Niederösterreich) | Foto: Berg-und-Naturwacht.org

Die Flußlänge der Leitha beträgt rund 180 Kilometer. Sie wird von der Schwarza und Pitten im Gemeindegebiet von Lanzenkirchen gespeist. Sie mündet in Ungarn bei Mosonmagyaróvár in die kleine Donau.

Im Bericht des Umweltbundesamtes (2010) zur Wassergüte der Leitha wurden dem Fluß folgende ökologische Zustandsklassen¹ attestiert:

3 für das Qualitätselement Makrozoobenthos (Zusammenfassung tierischer Organismen bis zu einer definierten Größe [Erkennbarkeit mit dem Auge]

2 für das Qualitätselement Phytobenthos (der Bewuchs des Gewässerbodens)

2 für Makrophyten (Pflanzenarten entsprechend ihrer Größe – Makrophyten sind ohne optische Hilfsmittel noch mit bloßem Auge sichtbar)

2 für Fische

Die Landesstraßenmeisterei Niederösterreich bei den Arbeiten | Foto: Berg-und-Naturwacht.org

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¹ 1 bis 5 wobei 1 die Beste und 5 die Schlechteste ist

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Erstveröffentlichung am 14.6.2014 innerhalb unserer zurückliegenden Tätigkeit in unserem vormaligen Zweigverein der „NÖ Berg- und Naturwacht OEL Hainburg“