Hund bei winterlichen Temperaturen ausgesperrt

(Hainburg) Am 15. Dezember 2014 wurde die NÖ Umweltwacht von zwei aufmerksamen Bürgerinnen darüber verständigt, daß sie seit längerer Zeit das Bellen und Winseln eines Hundes im Zentrum der Stadt wahrnehmen würden. Nachdem in einem solchen Fall auch die Befürchtung gegeben ist, daß eine Person, beispielsweise durch Sturz in eine Notlage geraten sein könnte, wurde umgehend versucht die Örtlichkeit zu lokalisieren. Mit Unterstützung der beiden Aufforderinnen wurden zahlreiche Häuser im Stadtzentrum aufgesucht und die Bewohner befragt. Dabei stellte sich heraus, daß diese Laute über Stunden hindurch bereits an einem Tag in der Vorwoche wahrgenommen werden konnten.

Durch die Kooperationsbereitschaft eines Anrainers konnte dann nicht nur das Wohnhaus festgestellt, sondern auch der Hund physisch gesehen werden. Er befand sich in einem kleinen Hof mit einem Windfang. Der Anrainer gab an, daß sich die Hausbesitzerin aus beruflichen Gründen tagsüber in der Slowakei befinden würde. Somit fiel die Befürchtung einer etwaig verunfallten Person weg. Im Stadtamt Hainburg wurde darauf versucht eine Kontaktmöglichkeit zu den Grundstückseigentümerin und/oder gemeldeten Bewohnern herzustellen, was in Ermangelung des Vorhandenseins von Kontaktdaten nicht möglich war. Eine Überprüfung in der Fachabteilung für Hundeangelegenheiten ergab zusätzlich, daß an dieser Adresse kein Hund angemeldet war.

unzulässige Hundehaltung | Foto: NOE-Umweltwacht.orgum 15:07 Uhr gelang es endlich den Hund in einem Hof zu lokalisieren

Der Vertreter der NÖ Umweltwacht wurde gem. § 8 NÖ Hundeabgabegesetz seitens der Gemeinde legitimiert die einschlägigen Auskünfte bei den Hausbesitzern im Zuge der Erhebungen einzuholen. Am Abend konnte diese dann angetroffen werden. Zum Sachverhalt befragt gab sie an, daß es richtig war, daß sie sowohl an einem Tag in der vergangenen Woche als auch heute aus beruflichen Gründen im benachbarten Ausland war. Ihr 3jähriger Rüde hätte in dieser Zeit Zugang in den Hof sowie Unterschlupf in einem windgeschützten Bereich, allerdings nicht direkt in das Wohnhaus gehabt. Er wurde in Hainburg nicht angemeldet; sein Chip würde nur Kontaktdaten in der Slowakei ausweisen, was dessen Auslesung bestätigte.

Im Zuge eines umfassenden Informationsgespräches wurde die Hundehalterin auf die in Österreich geltenden Tierschutzbestimmungen hingewiesen; ein Aussperren eines Hundes bei winterlichen Temperaturen über den ganzen Tag, der den Daueraufenthalt im Freien nicht gewohnt ist, wäre unzulässig und strafbar. Hierzulande könnte durch die Behörde eine Öffnung des Hauses angeordnet werden wobei die Polizei einschreiten und der Hund anschließend in eine Tierschutzeinrichtung verbracht werden würde. Für den Wiederholungsfall wurden die Anzeigeerstattung sowie die Verständigung der Polizei in Aussicht gestellt.

Auftragsgemäß wurden ihr das Anmeldeformular für den Hund sowie das zugehörige Informationsblatt für Hundehalter ausgehändigt und ihr die vom Stadtamt eingeräumte Frist zur Anmeldung mitgeteilt.

Link: Fachabteilung für Hundeangelegenheiten des Stadtamtes Hainburg

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